logo

Bestes Kokosöl – woran Sie gute Qualität schon am Glas erkennen

Bestes Kokosöl für die Küche ist ein natives, kaltgepresstes Öl aus frischem Fruchtfleisch, idealerweise in Bio-Qualität und im Glas. Fest ist es schneeweiß, flüssig glasklar, und es duftet klar nach frischer Kokosnuss, nie ranzig oder rauchig. Für neutrale Rezepte und zum Frittieren ist dagegen ein raffiniertes Kokosöl die bessere Sorte. Unser natives BIO-Kokosöl ist kaltgepresst und kommt im Vorratsglas.

Drei Gläser Kokosöl nebeneinander, alle weiß, alle mit Palme auf dem Etikett, und die Preise liegen weit auseinander. Welches davon ist das gute? Öffnen Sie den Deckel und riechen Sie: Ein gutes Kokosöl duftet, als hätten Sie gerade eine frische Nuss aufgeschlagen. Was sonst noch zählt, lesen Sie hier.

Bestes Kokosöl: worauf es wirklich ankommt

Das beste Kokosöl gibt es nicht für jeden Zweck, wohl aber für jeden Zweck ein passendes. Wer Kokosgeschmack im Curry, im Granola und im Kuchen schätzt, sucht ein natives, kaltgepresstes Öl. Wer neutral frittieren möchte, ist mit einem raffinierten Öl besser bedient.

Für natives Kokosöl zählen vor allem drei Dinge: Bio-Rohware, schonende Kaltpressung aus frischem Fruchtfleisch und eine Verpackung, die sich im Alltag sauber verschließen lässt. Ein stabiles, dicht schließendes Vorratsglas hält Luft und fremde Gerüche gut draußen. Bei unserem Kokosöl haben wir genau auf diese drei Punkte geachtet.

Kokosöl: Sorten und Qualität
Kokosöl von Azafran.

Kokosöl Sorten im Überblick

Kokosöl Sorten unterscheiden sich vor allem darin, wie das Fett gewonnen und weiterverarbeitet wird. Die Kokosnuss selbst spielt eine kleinere Rolle als der Weg vom Fruchtfleisch ins Glas. Fünf Bezeichnungen begegnen Ihnen im Handel immer wieder, die Tabelle ordnet sie ein.

Natives und kaltgepresstes Kokosöl überschneiden sich oft. Nativ heißt, dass das Öl nur mechanisch gewonnen und nicht raffiniert wurde. Kaltgepresst heißt, dass beim Pressen keine Wärme von außen dazukommt. Mehr zu den Unterschieden in der Pfanne lesen Sie auf unserer Seite zur Kokosöl Verwendung.

SorteHerstellungDuft und Geschmackgut für
Nativ (VCO)frisches Fruchtfleisch, mechanisch gewonnen, nicht raffiniertklar nach Kokos, leicht süßlichCurry, Granola, Backen, Rohkost
Kaltgepresstgepresst ohne Wärme von außen, meist zugleich nativklar nach Kokoswie nativ
Rohkostqualitätnativ, mit Temperaturgrenze bei der Herstellungklar nach KokosRohkostpralinen, Energiebällchen
Raffiniert, desodoriertmeist aus Kopra, gereinigt und gedämpftneutralFrittieren, neutrale Rezepte
Fraktioniertaufgetrennt, bleibt kalt flüssigneutralSalatsaucen, außerhalb der Küche

Natives BIO-Kokosöl, kaltgepresst aus frischem Fruchtfleisch, im Vorratsglas:

Alle Sorten und Größen: Kokosöl

Kokosöl VCO-Qualität: was steckt dahinter?

VCO steht für Virgin Coconut Oil, das ist der internationale Handelsname für natives Kokosöl. Gemeint ist ein Öl aus frischem, nicht verdorbenem Fruchtfleisch, gewonnen ohne chemische Lösungsmittel und ohne Raffination. Auch unser Kokosöl trägt diese Bezeichnung auf dem Produkt.

Für VCO gibt es zwei übliche Wege. Beim Nassverfahren wird frisches Fruchtfleisch zu Kokosmilch gepresst, aus der sich das Öl durch Ruhen oder Zentrifugieren trennt. Beim Trockenverfahren wird das frische Fruchtfleisch rasch und schonend getrocknet und danach gepresst. Beide liefern ein klares Öl mit Kokosduft, wenn die Nüsse frisch verarbeitet werden.

Entscheidend ist die Zeit zwischen Ernte und Pressung. Liegt geöffnetes Fruchtfleisch zu lange, beginnt es zu gären, und das Öl riecht später säuerlich. Deshalb wird gutes VCO dort gepresst, wo die Kokosnüsse wachsen, direkt nach der Ernte.

Kokosöl Rohkostqualität: was bedeutet das?

Kokosöl in Rohkostqualität soll bei der Herstellung nie über eine bestimmte Temperatur erhitzt worden sein, meist ist von etwa 40 bis 42 °C die Rede. Der Begriff ist gesetzlich nicht geschützt. Jeder Hersteller legt selbst fest, welche Grenze er meint und wie er sie überprüft.

Für die Küche heißt das: Ein natives, kaltgepresstes Kokosöl kommt der Idee von Rohkost schon sehr nahe. Wer streng roh isst, fragt beim Hersteller nach der genauen Temperatur. Unser natives Kokosöl wird schonend kaltgepresst, aus frischem Kokosfleisch gleich nach der Ernte. Für Energiebällchen, Rohkostpralinen und ungebackene Kuchen ist es gut geeignet.

Kokosöl Qualität erkennen: Farbe, Duft, Konsistenz

Gute Kokosöl Qualität erkennen Sie mit Augen und Nase, ganz ohne Labor. Diese Merkmale helfen beim ersten Öffnen:

  • Farbe: fest schneeweiß, flüssig glasklar und wasserhell; ein Gelbstich oder Grauschleier deutet auf alte oder schlecht verarbeitete Ware
  • Duft: klar nach frischer Kokosnuss bei nativem Öl, neutral bei raffiniertem; ranzig, säuerlich, seifig oder rauchig sind Warnzeichen
  • Konsistenz: unter etwa 25 °C fest, darüber flüssig; beides ist normal und sagt nichts über die Qualität
  • Etikett: nativ oder raffiniert, kaltgepresst, Bio-Kontrollstelle, Füllmenge und Mindesthaltbarkeit gut lesbar

Ein rauchiger Geruch hat oft eine einfache Ursache: Kopra, also getrocknetes Fruchtfleisch, wird in manchen Gegenden über Feuer getrocknet. Öl daraus muss raffiniert werden, sonst riecht es nach Rauch. In einem nativen Öl hat dieser Ton nichts zu suchen.

Im Geschmack ist ein gutes natives Kokosöl mild, leicht süßlich und rund, mit klarer Kokosnote ohne Bitterkeit. Wie Sie diesen Geschmack in Curry, Gebäck und Granola einsetzen, steht auf unserer Seite zur Kokosöl Verwendung.

Flüssiges Kokosöl: eigene Sorte oder nur warm?

Flüssiges Kokosöl kann zweierlei sein. Meist ist es ganz normales Kokosöl, das in einem warmen Raum über etwa 25 °C geschmolzen ist. Kühlt es ab, wird es wieder fest, und an der Qualität ändert das nichts.

Daneben gibt es fraktioniertes Kokosöl, das auch im Kühlschrank flüssig bleibt. Dafür wird das Fett aufgetrennt und nur der Teil behalten, der bei niedrigen Temperaturen flüssig ist. Es ist geschmacksneutral und wird eher für Salatsaucen oder außerhalb der Küche genutzt.

Bio-Kokosöl: worauf Sie achten sollten

Bio-Kokosöl stammt aus kontrolliert biologischem Anbau, und das muss auf dem Etikett nachprüfbar sein. Achten Sie auf das EU-Bio-Logo und die Nummer der Kontrollstelle. Bei unserem Kokosöl steht dort die Kontrollstelle NL-BIO-001.

Bio sagt etwas über den Anbau der Kokospalmen, aber nichts darüber, ob ein Öl nativ oder raffiniert ist. Ein raffiniertes Bio-Öl schmeckt genauso neutral wie ein konventionelles. Wer den Kokosduft möchte, sucht deshalb beides auf dem Etikett: bio und nativ.

Kokosöl Preis: warum gutes Kokosöl mehr kostet

Der Kokosöl Preis hängt stark von der Sorte ab. Raffiniertes Öl aus Kopra ist günstig, weil es aus lange haltbarem Rohstoff in großen Mengen hergestellt wird. Natives Kokosöl kostet mehr, und dafür gibt es handfeste Gründe:

  • Frische Kokosnüsse müssen kurz nach der Ernte verarbeitet werden, das geht nur nahe an den Plantagen.
  • Aus frischem Fruchtfleisch lässt sich ohne Hitze und Lösungsmittel weniger Öl gewinnen.
  • Bio-Anbau und Kontrolle kosten Zeit und Geld.
  • Ein stabiles Glas ist schwerer und teurer im Versand als eine leichte Verpackung.

Was kostet Kokosöl bei uns? Das 1-Liter-Glas unseres nativen BIO-Kokosöls gibt es für 19,99 EUR (inkl. MwSt.). Für den größeren Bedarf kommt es auch als 2- oder 5-Liter-Bundle ins Haus. Ein sehr niedriger Preis für ein angeblich natives Öl ist ein Grund, genauer auf Duft und Etikett zu schauen.

Welches Kokosöl wofür?

Für Curry, Wokgemüse, Granola, Popcorn und veganes Backen nehmen Sie natives Kokosöl, dort darf die Kokosnote mitspielen. Für Frittiertes und Rezepte, in denen Kokos stören würde, ist raffiniertes Kokosöl oder Kokosfett die bessere Wahl. Wie sich Kokosöl und Kokosfett genau unterscheiden, zeigt unsere Seite Kokosfett oder Kokosöl.

Wie lange hält gutes Kokosöl?

Natives Kokosöl ist in der Regel etwa ein Jahr haltbar und braucht keinen Kühlschrank. Lagern Sie es kühl, trocken und lichtgeschützt, mit gut geschlossenem Deckel. Nehmen Sie es immer mit einem sauberen, trockenen Löffel heraus, denn Wasser und Krümel lassen es schneller verderben. Riecht es ranzig oder seifig, gehört es nicht mehr in die Pfanne.

Häufige Fragen

Welches Kokosöl ist das beste?

Für die Küche mit Kokosgeschmack ein natives, kaltgepresstes Kokosöl in Bio-Qualität im Glas. Zum Frittieren und für neutrale Rezepte ein raffiniertes Kokosöl.

Was bedeutet VCO bei Kokosöl?

VCO steht für Virgin Coconut Oil, also natives Kokosöl aus frischem Fruchtfleisch, gewonnen ohne Lösungsmittel und ohne Raffination.

Was heißt Rohkostqualität bei Kokosöl?

Das Öl soll bei der Herstellung nicht über eine bestimmte Temperatur erhitzt worden sein, meist etwa 40 bis 42 °C. Der Begriff ist nicht gesetzlich geschützt.

Warum ist natives Kokosöl teurer?

Frische Nüsse müssen direkt nach der Ernte verarbeitet werden, die Ausbeute ohne Hitze ist geringer, und Bio-Anbau sowie Glasverpackung kosten mehr.

Woran erkenne ich schlechtes Kokosöl?

An einem ranzigen, säuerlichen, seifigen oder rauchigen Geruch, an Gelbstich oder Grauschleier und an Schimmel oder Wassertropfen im Glas.

Ist flüssiges Kokosöl schlechter?

Nein. Normales Kokosöl wird über etwa 25 °C flüssig und beim Abkühlen wieder fest, die Qualität bleibt gleich. Dauerhaft flüssig ist nur fraktioniertes Kokosöl, eine eigene Sorte.

Weiterlesen

Dirk Schneider
Dirk Schneider, Gründer von Azafran – Familienunternehmen aus Elmshorn seit 2011.
Über uns

Zu unseren Premiumgewürzen!