Curry Sorten – und wie Sie gutes Currypulver selbst herausschmecken
Curry Sorten gibt es viele, von mildem Madras bis zu scharfen Thai-Mischungen. Gut ist das Currypulver, das frisch ist und zu Ihrem Gericht passt. Gutes Currypulver erkennen Sie selbst: Es duftet beim Öffnen warm und zitronig, leuchtet gleichmäßig gelb-orange und hat auf der Zutatenliste nur Gewürze. Unser BIO-Currypulver gibt es in zwei Sorten, mild und scharf, beide in Richtung Madras.
Im Supermarktregal stehen fünf gelbe Dosen nebeneinander, eine davon ist halb so teuer wie die anderen. Welche schmeckt am Ende im Linsencurry nach Indien und welche nur nach gelbem Staub? Die gute Nachricht: Dafür brauchen Sie nur Nase, Pfanne und einen Löffel Joghurt.
- Welches Currypulver ist das beste?
- Currypulver selbst prüfen: vier Proben in fünf Minuten
- Welches Currypulver ist das beste?
- Curry Sorten: welche Arten von Curry gibt es?
- Indische Curry Sorten: Korma, Madras, Vindaloo und Co.
- Madras Curry gelb Sorten: mild oder scharf?
- Bestes Currypulver für Currywurst
- Curry Qualität und Preis: was ein gutes Currypulver kostet
- Häufige Fragen
Welches Currypulver ist das beste?
Das beste Currypulver ist frisch, riecht kräftig, hat eine klare Farbe und passt zu dem, was Sie kochen. Ein mildes, gelbes Curry nach Madras-Art ist der Allrounder für Reis, Gemüse, helle Saucen und Currywurst. Ein rotes Thai Curry gehört in Kokosmilch, ein Mangocurry an Geflügel und Obstsalsa.
Dazu kommt die Frage der Schärfe. Bester Curry heißt für Kinder und vorsichtige Esser etwas anderes als für Fans von Vindaloo. Viele Küchen fahren gut mit zwei Sorten: einem milden Curry als Grundwürze und einem scharfen zum Nachlegen am Tisch.
Unser Currypulver mild und scharf folgt einem südindischen Familienrezept und wird aus Bio-Gewürzen gemischt (Kontrollstelle DE-ÖKO-009). Abgefüllt wird es in Deutschland in wiederverschließbare Aromaschutzbeutel, die Licht und Luft draußen halten.

Currypulver selbst prüfen: vier Proben in fünf Minuten
Currypulver prüfen können Sie in Ihrer eigenen Küche, am besten mit zwei Sorten nebeneinander. So schmecken Sie Unterschiede, die auf keiner Packung stehen:
- Reibeprobe: Eine Prise zwischen Daumen und Zeigefinger reiben und riechen. Gutes Curry duftet sofort warm, leicht zitronig und nach Bockshornklee. Riecht es nach wenig oder nach Karton, ist es alt.
- Ölprobe: Einen halben Teelöffel in einem Esslöffel heißem Öl 20 Sekunden rühren. Frisches Curry duftet dann nussig und voll, altes wird schnell bitter und riecht verbrannt.
- Joghurtprobe: Einen halben Teelöffel in drei Esslöffel Naturjoghurt rühren und zehn Minuten ziehen lassen. Schmecken Sie einzelne Gewürze heraus, oder nur Schärfe und Salz?
- Tellerprobe: Etwas Pulver auf einen weißen Teller streuen. Die Farbe sollte gleichmäßig gelb bis orange sein, ohne graue Stellen und feste Klümpchen.
Welche Gewürze auf der Zutatenliste stehen sollten und was Salz oder Mehl darin verraten, lesen Sie auf unserer Seite Currypulver Zutaten. Dort erklären wir auch, wie lange ein geöffnetes Curry sein Aroma hält.
Unser BIO-Currypulver nach Madras-Art, mild, scharf oder als Set:
Welches Currypulver ist das beste?
Das beste Curry Gewürz der Welt gibt es nicht, denn Curry ist kein einzelnes Gewürz, sondern eine Mischung. Woraus besteht Curry? Fast immer aus Kurkuma für die Farbe, Koriander als Hauptmenge und Kreuzkümmel für die Tiefe, dazu kommen je nach Rezept Bockshornklee, Ingwer, Senf, Chili oder Pfeffer.
Das Verhältnis macht den Unterschied. Viel Koriander macht ein Curry rund und mild, mehr Bockshornklee macht es herber, mehr Chili schärfer. Deshalb schmeckt jedes Familienrezept anders, und deshalb kann ein Curry in Chennai ganz anders duften als eines in London.
Unser BIO Currypulver setzt auf Koriander, Kurkuma, Senf, Ingwer, Kreuzkümmel, Chili und Bockshornklee. Den Ton gibt der Koriander an, Salz geben Sie selbst ans Gericht.
Curry Sorten: welche Arten von Curry gibt es?
Curry Sorten unterscheiden sich vor allem nach Herkunft der Idee, Farbe und Grundzutat. Als Pulver begegnen Ihnen in der Küche vor allem diese Arten:
- Gelbes Currypulver (Madras-Art): Kurkuma, Koriander und Kreuzkümmel tragen, Chili gibt die Schärfe. Mild oder scharf, der Klassiker für Reis, Linsen und Currywurst. Bei uns als Madras Curry gelb.
- Rotes Thai Curry: Paprika, Tomate, Knoblauch und Chili prägen es, dazu Ingwer und Koriander. Es gehört in Kokosmilch. Unser Thai Curry rot ist die Pulverform, mehr dazu unter Thai Curry rot Verwendung.
- Grünes Curry: frisch und kräuterig mit Minze, Basilikum, Zitronengras und Galgant. Bei uns heißt es Laos Curry grün.
- Mangocurry: fruchtig-säuerlich durch Mango und Amchur, also Pulver aus grünen Mangos, mild im Feuer. Unser Mangocurry passt an Geflügel, Reis und Salate.
- Masalas: Garam Masala oder Tandoori Masala sind indische Gewürzmischungen, aber kein gelbes Curry. Garam Masala kommt meist zum Schluss ins Gericht.
Daneben gibt es Curry als regionale Eigenheit: das japanische Curry mit dicker, leicht süßer Sauce oder das deutsche Currywurst-Curry. Beide bauen auf einem gelben Pulver auf und schmecken eher mild.
| Sorte | Grundton | Schärfe | passt besonders zu |
|---|---|---|---|
| Madras Curry gelb mild | warm, erdig, fruchtig | leicht | Reis, Linsen, helle Saucen, Currywurst |
| Madras Curry gelb scharf | warm, erdig, kräftig | deutlich | Dal, Kichererbsen, Fleischcurry |
| Thai Curry rot | fruchtig, paprikawürzig | mittel | Kokosmilch, Garnelen, Gemüse |
| Laos Curry grün | frisch, kräuterig, zitronig | mittel | Fisch, Hähnchen, Wokgemüse |
| Mangocurry | fruchtig-säuerlich | mild | Geflügel, Reissalat, Dips |
| Garam Masala | süßlich-warm | kaum | zum Schluss an Currys und Linsen |
Indische Curry Sorten: Korma, Madras, Vindaloo und Co.
Indische Curry Sorten auf der Speisekarte sind Gerichte, keine Pulver. Der Name verrät, wie die Sauce schmeckt und wie scharf sie ist. Eine grobe Ordnung von mild nach scharf:
- Korma: mild und cremig, mit Joghurt, Sahne oder gemahlenen Nüssen.
- Tikka Masala und Butter Chicken: tomatig, sahnig und eher sanft. Für Zuhause gibt es unsere Butter Chicken Gewürzmischung.
- Rogan Josh: ein rotes Lammcurry aus dem Norden, würzig, mit milder Chilifarbe.
- Madras: rot-orange, kräftig, mit spürbarer Schärfe. Benannt nach der Stadt, die heute Chennai heißt.
- Vindaloo: sehr scharf und säuerlich, mit Essig und viel Chili, ursprünglich aus Goa.
Echtes indisches Curry kommt in Indien selten aus einer Dose. Dort mischt man Masalas oft frisch und röstet ganze Gewürze im Fett an. Das Currypulver ist der Überlieferung nach für den englischen Geschmack entstanden, wie wir unter Curry Herkunft erzählen.
Als bestes indisches Curry für den Anfang empfehlen wir ein Madras-Curry: kräftig genug, um nach Indien zu schmecken, und mild genug für den Alltag. Ein schönes Beispiel ist unser Lammcurry mit Äpfeln.
Madras Curry gelb Sorten: mild oder scharf?
Unser Madras Curry gelb gibt es in zwei Sorten, die auf denselben Gewürzen aufbauen. Der Unterschied liegt vor allem im Chili. Die milde Sorte schmeckt fruchtig-warm mit zurückhaltender Schärfe, ganz zahm ist sie durch das Chilipulver trotzdem nicht. Die scharfe Sorte legt deutlich nach und schmeckt weiter nach Gewürz, nicht nur nach Hitze.
Die Qualität ist bei beiden gleich: dieselben Bio-Zutaten, derselbe Duft nach Koriander und Kreuzkümmel, dieselbe leuchtende Farbe. Wer sich nicht entscheiden mag, nimmt das Currypulver Set mild und scharf mit je 250g. So würzen Sie mit dem milden und schärfen am Tisch mit dem scharfen nach.
Kurz zum Geschmack: Gelbes Curry schmeckt warm, erdig und leicht herb, mit einer fruchtigen Spitze vom Koriander. Es passt zu Reis, Linsen, Kokosmilch, Hähnchen und Kürbis. Ausführlich mit Mengen und Kräutern steht das auf unserer Seite Curry Verwendung.
Bestes Currypulver für Currywurst
Das beste Currypulver für Currywurst ist ein mildes, gelbes Curry mit viel Koriander und Kurkuma. Es gibt der Tomatensauce Farbe und warme Würze, ohne sie zu überdecken. Bestreuen Sie die geschnittene Wurst am Ende noch einmal mit einer Prise, das gehört dazu.
Wer es kräftiger mag, mischt zwei Teile mildes mit einem Teil scharfem Curry. Ein Hauch Paprika edelsüß macht die Sauce runder und röter. Ein einfaches Rezept für die Currysauce steht auf unserer Seite Curry Verwendung.
Curry Qualität und Preis: was ein gutes Currypulver kostet
Der Preis eines Currypulvers hängt vor allem davon ab, was im Löffel steckt. Ein Pulver, das zu einem guten Teil aus Salz, Mehl oder Zucker besteht, lässt sich günstig herstellen. Reine Gewürze kosten mehr, Bio-Gewürze noch etwas mehr.
Auch Frische hat ihren Preis. Ein Curry, das lange im Lager oder im hellen Regal stand, verliert Duft und Farbe. Eine dichte Verpackung schützt das Aroma, eine dünne Tüte oder eine Glasdose im Licht tut es kaum.
Bei uns kostet das BIO-Currypulver mild in 50g 4,99 EUR (inkl. MwSt.), das Set mit je 250g mild und scharf 16,99 EUR (inkl. MwSt.). Die Preise gelten jeweils inklusive MwSt. Achten Sie beim Vergleich darauf, wie viel Gewürz Sie für Ihr Gericht brauchen: Ein kräftiges Curry reicht mit weniger Löffeln.
Häufige Fragen
Welches Currypulver ist das beste?
Das beste Currypulver ist frisch, duftet kräftig, leuchtet gleichmäßig gelb-orange und hat nur Gewürze auf der Zutatenliste. Für den Alltag ist ein mildes Madras-Curry der vielseitigste Start.
Aus was besteht Currypulver?
Aus mehreren gemahlenen Gewürzen, meist Kurkuma, Koriander und Kreuzkümmel, ergänzt durch Bockshornklee, Ingwer, Senf, Chili oder Pfeffer. Ein festes Rezept gibt es nicht.
Welche Curry Sorten gibt es?
Als Pulver vor allem gelbes Curry nach Madras-Art, rotes Thai Curry, grünes Curry und Mangocurry, mild oder scharf. Garam Masala und Tandoori Masala sind verwandte indische Gewürzmischungen.
Was ist der Unterschied zwischen mildem und scharfem Madras Curry?
Beide bauen auf denselben Gewürzen auf, die scharfe Sorte enthält deutlich mehr Chili. Die milde ist der Allrounder, die scharfe eignet sich zum Nachschärfen.
Welches Currypulver nimmt man für Currywurst?
Ein mildes, gelbes Currypulver mit viel Koriander und Kurkuma. Wer es kräftiger mag, mischt etwas scharfes Curry dazu.
Was ist echtes indisches Curry?
In Indien ist Curry meist ein Gericht mit Sauce, gewürzt mit frisch gemischten Masalas. Das gelbe Pulver aus der Dose ist eine Erfindung für den englischen Markt, die sich in Richtung Madras orientiert.
Weiterlesen

Über uns






