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Safran - Das teuerste Gewürz der Welt

Der Preis für Safran liegt bei uns bei 6,99 EUR (inkl. MwSt.) für 1g Safranfäden in Premium-Qualität, Kategorie I nach ISO 3632. Rechnerisch ergibt sich je nach Packungsgröße ein Kilopreis ab 3.580,00 EUR pro kg (inkl. MwSt.). So teuer ist Safran, weil jede Blüte nur drei Fäden trägt und alles von Hand geerntet wird: Für 1kg braucht es rund 150.000 bis 200.000 Blüten.

Safran ist das teuerste Gewürz der Welt und wurde der Überlieferung nach schon in der Antike mit Gold aufgewogen. Aus diesem Grund wird er heute auch das rote Gold genannt. Warum schwanken die Safran Preise so stark, und was ist ein fairer Preis? Diese Fragen wollen wir Ihnen auf dieser Seite erklären, so einfach wie möglich und mit den Fakten, die wir als Safranhändler jeden Tag sehen.

Was kostet Safran? Preis für 1g und 1kg

Ein Gramm Safran kostet bei uns 6,99 EUR (inkl. MwSt.) für Safranfäden und 6,99 EUR (inkl. MwSt.) für Safranpulver, jeweils in Kategorie I nach ISO 3632. Damit ist auch die Frage beantwortet, was ein Gramm Safran in Deutschland kostet: Im Handel schwankt der Preis pro Gramm je nach Qualität und Packungsgröße stark.

Und was kostet ein Kilo Safran? Ein ganzes Kilo kaufen Privatleute fast nie, denn 1kg reicht für Tausende Gerichte. Wichtig ist deshalb der Grundpreis, der Preis pro Kilogramm, den jeder Händler angeben muss. Bei unseren Safranfäden liegt er je nach Packungsgröße ab 3.580,00 EUR pro kg (inkl. MwSt.).

Wir verkaufen Safranfäden von 1g bis 50g. Den aktuellen Preis jeder Packung sehen Sie direkt im Shop, er wird hier auf der Seite automatisch übernommen.

Safranfäden und Safranpulver im Vergleich
Links Safranfäden, rechts Safranpulver: gleicher Rohstoff, zwei Formen.

Warum schwanken die Safran Preise so enorm?

Wichtig zu verstehen ist erst einmal, wie und wo Safran angebaut wird. Die Produktion des teuersten Gewürzes der Welt erfolgt in Handarbeit und gilt als sehr aufwändig. Deswegen ist die Produktion von Safran sehr teuer.

Die Hauptanbaugebiete liegen im Iran, der den allergrößten Teil der Weltproduktion stellt, in Indien, in Griechenland, Spanien, Marokko und Afghanistan. Die Lohnkosten unterscheiden sich je nach Anbauland stark, und das wirkt sich auf den Preis aus.

Die Lohnkosten haben dabei keinen Einfluss auf die Qualität. Der Iran hat sehr gute klimatische Anbaubedingungen, und iranischer Safran gilt, je nach Qualitätsstandard und Reinheit, als einer der hochwertigsten. Mehr zu anderen Herkünften lesen Sie bei Safran aus Marokko und griechischem Safran.

Wie bei fast jedem Lebensmittel gibt es auch beim teuersten Gewürz der Welt Qualitätsunterschiede. Die Safran Preise werden deshalb auch durch die Qualität beeinflusst. Um diese Unterschiede sichtbar zu machen, gibt es eine eigene Norm, nach der Fäden und Pulver geprüft werden: die ISO 3632.

Gemessen wird dabei unter anderem der Farbwert, der Crocin-Wert. Qualitäten mit Crocin-Werten über 250 gehören zu den hochwertigsten und teuersten, während einfachere Qualitäten mit Werten unter 200 auch wesentlich günstiger einzukaufen sind.

  • Die Produktion des Gewürzes ist sehr aufwendig.
  • Jede Blüte der Pflanze Crocus sativus trägt gerade einmal drei Stempelfäden, die später das Gewürz Safran ergeben.
  • Für ein Kilogramm Safran braucht man rund 150.000 bis 250.000 Blüten.
  • Alle Produktionsschritte geschehen von Hand: Die Blüten werden gepflückt, die Fäden einzeln herausgezupft.
  • Die Lohnkosten schwanken je nach Anbaugebiet.
  • Achten Sie auf die Qualität: Lange, tiefrote Fäden der Kategorie I gelten als die besten.

Unsere Safranfäden in Kategorie I, laborgeprüft und lichtdicht verpackt:

Alle Sorten und Größen: Safranfäden

Warum ist Safran das teuerste Gewürz der Welt?

Safran ist so teuer, weil kein anderes Gewürz so viel Handarbeit für so wenig Gewicht braucht. Was Sie im Tütchen sehen, sind die getrockneten Narbenfäden einer Krokusblüte, drei Stück pro Blüte und sonst nichts.

Der Safrankrokus blüht im Herbst, nur wenige Wochen lang. Die Blüten werden früh am Morgen gepflückt, solange sie noch geschlossen sind. Noch am selben Tag zupfen die Erntehelfer die roten Fäden heraus, Blüte für Blüte.

Danach wird getrocknet, und dabei verliert der Safran rund vier Fünftel seines Gewichts. Für ein einziges Gramm braucht es so etwa 150 bis 250 Blüten mit zusammen grob 450 bis 750 Fäden. Eine Maschine, die das zuverlässig erledigt, gibt es bis heute nicht.

Wer einmal eine Handvoll violetter Blüten gezupft hat und danach die winzige Menge roter Fäden auf dem Teller sieht, versteht den Preis sofort.

Warum gibt es so große Preisunterschiede bei Safran?

Die großen Preisunterschiede bei Safran kommen vor allem aus vier Dingen: Qualität, Herkunft, Form und Echtheit.

Bei der Qualität entscheidet die Kategorie nach ISO 3632. Unsere Safranfäden erreichen einen Crocin-Wert von über 250, unser Safranpulver von über 200. Beides ist Kategorie I. Bei der Herkunft spielen vor allem die Lohnkosten im Anbauland eine Rolle, wie oben beschrieben.

Bei der Form gilt: Fäden zeigen ihre Qualität offen. Sie sehen Länge und Farbe und erkennen, ob viele gelbe Griffelstücke dabei sind. Pulver ist bequem zu dosieren, lässt sich beim Kauf aber nicht mit dem Auge prüfen und wird deshalb häufiger gestreckt.

Bei der Echtheit liegt der größte Preisunterschied: Gefälschter oder gestreckter Safran ist billig, weil er gar kein oder nur wenig Safran enthält. Woran Sie das erkennen, zeigen wir ausführlich auf unserer Seite über Safranfälschungen.

Wie teuer ist Safran?

Wie teuer Safran ist, hängt stark davon ab, wo Sie ihn kaufen. Im Supermarkt gibt es Safran meist in sehr kleinen Döschen ab 0,1g, auf dem Wochenmarkt oft im Grammbriefchen und im Gourmetfachhandel als besonders ausgewiesenen Gourmetsafran.

In kleinen Döschen wirkt der Betrag an der Kasse niedrig, der Preis pro Gramm ist aber meist hoch. Vergleichen Sie deshalb immer den Grammpreis oder den Grundpreis pro Kilogramm, der bei jedem Angebot stehen muss.

Am teuersten ist meist Safran aus kleinen Anbauten in Europa, wo die Handarbeit besonders viel kostet. Ein Beispiel ist der Schweizer Safran aus dem Wallis.

Im Internet bekommen Sie Premiumsafran zum Beispiel bei uns: 1g Safranfäden kaufen Sie für 6,99 EUR (inkl. MwSt.).

Woran erkenne ich einen fairen Safran Preis?

Einen fairen Safran Preis erkennen Sie daran, dass Preis, Qualitätsangabe und Ware zusammenpassen. Diese Punkte können Sie selbst prüfen:

  • Die Qualität ist angegeben, am besten als Kategorie nach ISO 3632.
  • Der Grundpreis pro Kilogramm steht dabei, so lassen sich Angebote vergleichen.
  • Die Fäden sind tiefrot und lang, mit wenig gelbem Anteil.
  • Der Safran ist laborgeprüft und lichtdicht verpackt, denn Licht bleicht die Farbe aus.
  • Der Preis liegt im üblichen Rahmen. Auffällig billiger Safran ist fast immer gestreckt oder gefälscht.

Umgekehrt ist ein sehr hoher Preis noch kein Beweis für gute Qualität. Teurer Safran kann schlicht teuer verpackt oder teuer vertrieben sein.

Warum sind unsere Preise so günstig?

Durch Direktimport und den Einkauf in großen Mengen können wir erhebliche Kostenvorteile im Einkauf herausholen, die wir an Sie weitergeben.

Einen weiteren Preisvorteil erhalten Sie durch den Einkauf größerer Mengen. Unser Prinzip heißt „Geld sparen durch Großpackungen“: Das gesparte Geld für große Verpackungen geben wir direkt an Sie zurück.

Außerdem zahlen wir keine teuren Standgebühren auf Wochenmärkten und keine Miete für ein Ladengeschäft. Das ermöglicht uns eine schlanke und kostengünstige Verwaltung.

Günstig heißt bei uns trotzdem Premium: Unsere Safranfäden in Premium-Qualität sind laborgeprüft und kommen im lichtundurchlässigen Aromabeutel zu Ihnen. Über 500.000 Kunden haben seit 2011 bei uns bestellt.

Wie schmeckt Safran, und wie viel braucht man?

Safran schmeckt fein bitter, leicht süßlich und herb, mit einem Duft, der an Heu und Honig erinnert. Vor allem färbt er Reis, Saucen und Gebäck leuchtend goldgelb.

Und er ist ergiebig: Für ein Risotto oder eine Paella für vier Personen reicht etwa 0,1g, das sind ein paar Dutzend Fäden. Aus einem Gramm werden so rund zehn Gerichte, und der hohe Preis pro Gramm wirkt auf dem Teller plötzlich klein.

Wozu Safran passt und wie Sie ihn richtig einweichen, lesen Sie ausführlich auf unserer Seite Gewürz Safran. Ideen für die Küche finden Sie bei unseren Safran-Rezepten.

Rotes Gold: Warum Safran uns so viel bedeutet

Safran ist mehr als ein teures Gewürz. Seit Jahrtausenden steht er für Festtage, für Reichtum und für das Besondere. Auf alten Wandbildern der Ägäis sind Frauen beim Pflücken der Krokusblüten zu sehen, und der Überlieferung nach färbte man mit Safran kostbare Stoffe.

Bis heute gehört Safran in vielen Ländern auf den Festtisch: in den persischen Hochzeitsreis, in die spanische Paella, in das Mailänder Risotto und in Schweden in das Lucia-Gebäck. Und viele kennen ihn aus dem Kinderlied vom Kuchenbacken, in dem er den Teig gelb macht.

Wer Safran kocht, kocht selten nebenbei. Meist ist es ein Gericht für Menschen, die einem wichtig sind. Die Geschichten und Sagen rund um das rote Gold haben wir auf unserer Seite zur Mythologie des Safrans gesammelt.

Welches Gewürz ist nach Safran das teuerste?

Nach Safran gilt Vanille als das zweitteuerste Gewürz der Welt, danach folgt meist Kardamom. Der Grund ist derselbe wie beim Safran: viel Handarbeit.

Vanilleblüten werden im Anbau einzeln von Hand bestäubt, und die Schoten reifen und fermentieren über Monate. Kardamomkapseln werden von Hand gepflückt, weil sie nicht gleichzeitig reifen. Unsere Vanille und unseren Kardamom finden Sie ebenfalls im Shop.

Was sollte man noch im Zusammenhang mit Safran Preisen wissen?

Leider wird Safran auch sehr oft gefälscht. Achten Sie deswegen auf Safranfälschungen. Unser Safran wird selbstverständlich sorgfältig im Labor geprüft.

Der Preis allein sagt noch nichts über die Güte. Verlässlich ist die Kategorie nach ISO 3632, für die Farbkraft, Bitterkeit und Duft im Labor gemessen werden.

Wenn Sie echten Safran zu einem fairen Preis suchen: Hier können Sie Safran kaufen, als Fäden von 1g bis 50g.

Häufige Fragen

Was kostet 1 Gramm Safran?

Ein Gramm Safranfäden in Kategorie I nach ISO 3632 kostet bei uns 6,99 EUR (inkl. MwSt.), ein Gramm Safranpulver 6,99 EUR (inkl. MwSt.).

Was kostet ein Kilo Safran?

Ein Kilo Safran kaufen Privatleute selten. Maßgeblich ist der Grundpreis pro Kilogramm, bei unseren Safranfäden je nach Packungsgröße ab 3.580,00 EUR pro kg (inkl. MwSt.).

Warum ist Safran so teuer?

Safran ist so teuer, weil jede Krokusblüte nur drei Fäden trägt, die von Hand gepflückt und gezupft werden. Für 1kg braucht es rund 150.000 bis 200.000 Blüten.

Warum ist Safran das teuerste Gewürz der Welt?

Kein anderes Gewürz braucht so viel Handarbeit für so wenig Gewicht. Die Blüten werden im Herbst von Hand gepflückt, die Fäden einzeln gezupft und getrocknet, und eine Maschine dafür gibt es bis heute nicht.

Wie viele Safranfäden sind 1 Gramm?

Ein Gramm Safran sind grob 450 bis 750 Fäden aus etwa 150 bis 250 Blüten. Die Zahl schwankt mit Länge und Dicke der Fäden.

Warum gibt es so große Preisunterschiede bei Safran?

Die Preisunterschiede kommen aus Qualität nach ISO 3632, Herkunft und Lohnkosten, der Form als Fäden oder Pulver und vor allem aus Fälschungen. Auffällig billiger Safran ist fast immer gestreckt.

Wie schmeckt Safran?

Safran schmeckt fein bitter, leicht süßlich und herb und duftet nach Heu und Honig. Er färbt Speisen leuchtend goldgelb.

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Dirk Schneider
Dirk Schneider, Gründer von Azafran – Familienunternehmen aus Elmshorn seit 2011.
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